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Kooperation mit der Fachhochschule Kempten 

 

Seit dem Schuljahr 2015/2016 besteht eine außerschulische Partnerschaft mit der Fachhochschule in Kempten. Diese wurde im Laufe dieses Schuljahres weiter ausgebaut. Unser Ansprechpartner an der Fachhochschule Kempten ist Herr Prof. Dr. Th. Eimüller, aus unserem Kollegium wurde Fr. Dr. U. Brunschweiger mit der Pflege dieser Partnerschaft betraut.

Die Fachhochschule wurde aktiv in die MINT-Unterrichtsgestaltung einbezogen:

Mit den 9.Klassen wurde im Sommer 2016 das Schülerlabor an der Fachhochschule besucht und dort Versuche zum Thema „Sinneswahrnehmungen“ durchgeführt. Daneben lernten die Klassen die Literatur-Recherche in einer Universitätsbibliothek kennen. Das gleiche Programm ist zukünftig mit allen 9. Klassen geplant.

Zudem besuchte Herr Prof. Dr. Eimüller als Gastdozent am MINT-Tag unsere Schule und hielt dort vor den 9. Klassen einen informativen und mit vielen aktuellen Bezügen gespickten Vortrag zum Thema Astrophysik und Bionik. Dieses Wissen konnten die Schülerinnen anschließend am Beispiel des Lotus-Effekts in eigenen Versuchen verfestigen. 

 

 

Schülerlabor für Sinneswahrnehmungen in Kempten 

 

 „Die verschiedenen Stationen haben mir sehr gelegen. Viel Freude bereitet hat mir, zusammen mit meiner Gruppe die Aufgaben zu meistern und Neues zu entdecken.“

„Es war sehr interessant und die zwei Studenten waren voll nett.“

„Die Experimente waren mega cool , weil man an den Geräten selber einstellen konnte, was man messen wollte. Dadurch lernt man das auch viel besser.“

„War noch nie so ein Fan von Naturwissenschaften, es war jedoch unerwartet sehr interessant.“

Was war denn eigentlich interessant? Im Schülerlabor sind sechs Stationen aufgebaut. Weit gefehlt, wer jetzt denkt, dass sie einfach durchnummeriert wären. Nein, sie tragen alle genau eine Farbe eines Regenbogens. Themen, die sie aufgreifen, reichen von optischen Täuschungen und Akkommodation des Auges, über Entdeckung von Farbspielen bis zur Aufnahme der eigenen Stimme mit dem Spektrumanalyser. Mit einem Frequenzgenerator wurden Metalltafeln zum Schwingen gebracht, so dass die Chladnischen Klangfiguren sich als Muster von aufgestreutem Sand ausbildeten, ein Experiment, von dem sich schon Napoleon begeistern ließ.

Eine physikalische Messung hat auch jede Schülerin eigenhändig ausführen dürfen. Die Schwelle des persönlichen Hörvermögens wurde mit einem Digitalmultimeter in Abhängigkeit von der Frequenz  gemessen. Nebenbei wurde jedem ganz einfach klar, dass es richtig nützlich sein kann, was man so in der Schule lernt, wenn man sich in Informationstechnologie mit Exel Tabellen beschäftigt. Nach einer kurzen Pause, war dann nochmal Themenwechsel angesagt.

Wie sieht ein Hörsaal aus? Auf den Stühlen der Hochschule Kempten im  großen Hörsaal bekamen die Schülerinnen gleich Lust zu studieren. Unsere Betreuer, beide studentische Hilfskräfte der Hochschule im höheren Fachsemester, Franziska und  Philip  wurden jetzt von unseren Schülerinnen befragt. Von Interesse war:  „Kann man denn eigentlich ein sogenanntes MINT Fach (Mathematik/Informationstechnologie/Naturwissenschaft und Technik) studieren, wenn man auf der FOS den sozialen Zweig wählt?“ Ja, das ist möglich, denn die Grundkenntnisse in Mathematik, die beim Abschluss der FOS vorhanden sein sollten, können zu Anfang des Studiums wiederholt werden.

Ein wichtiger Bestandteil der Institution Hochschule ist eine Bibliothek. Nach einem kurzweiligen Vortrag, wie eine Recherche durchgeführt wird, warfen wir noch einen kurzen Blick in die Hochschulbibliothek mit ihren 85000 Bänden.

Danach ging es wieder in unser Versuchslabor. Als sich dann gegen Mittag unsere Zeit, die wir mit Experimentieren zubringen durften dem Ende zuneigte, haben wir noch kurz notiert, was uns besonders gefallen hat. Wie zu lesen war, spannen auch die vielfältigen, durchaus differenzierten  Beurteilungen einen bunten Regenbogen auf.  Am Nachmittag hatten wir natürlich alle geschärfte Sinneswahrnehmungen und ließen den Tag in Kempten ausklingen.